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König & Cie. - Schiffahrts Investment I

Auf einen Blick

Emissionshaus
König & Cie.
Platzierung
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Kurzbeschreibung

Das Beteiligungsangebot ist als geschlossener Dachfonds konzipiert. Mit einer Investition in das König & Cie. "Schiffahrts Investment I" beteiligen sich die Anleger an der Erste Schiffahrts Investment GmbH & Co. KG, die wiederum das eingeworbene Eigenkapital mittelbar über neu zu gründende oder erworbene Tochtergesellschaften in mehrere Schiffe unterschiedlicher Schiffstypen investiert. Die jeweiligen Schiffsgesellschaften sollen die erworbenen Schiffe betreiben und zu einem späteren Zeitpunkt wieder veräußern. Im Rahmen des mittelbaren Erwerbs von Seeschiffen konzentriert sich die Fondsgesellschaft insbesondere auf Containerschiffe, Tankschiffe und Bulkcarrier (Massengutfrachter). Konkrete Angaben über die zukünftigen Anlageobjekte der Fondsgesellschaft können jedoch noch nicht gemacht werden, da die einzelnen Beteiligungen an Schiffsgesellschaften zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung noch nicht feststehen und noch keine Schiffe erworben wurden (Blind Pool). Gegenwärtig hat sich die Fondsgesellschaft lediglich an einer Schiffsgesellschaft beteiligt, die noch nicht in Seeschiffe investiert hat.

Investmentausschuss:
Die Fondsgesellschaft hat einen Investmentausschuss, der aus drei Personen besteht. König & Cie. hat die Herren Tobias König, Jörn Meyer und Klaus Fickert in den Investmentausschuss der Fondsgesellschaft berufen. Der Investmentausschuss berät die Komplementärin bei Investitions- und Veräußerungsentscheidungen im Hinblick auf Seeschiffe und der Beteiligung an Schiffsgesellschaften. Bei Investitionsentscheidungen bedarf die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft die vorherige Zustimmung des Investmentausschusses.

Der Beitritt des Anlegers erfolgt zunächst als Treugeber über eine Treuhandgesellschaft, die König & Cie. Treuhand GmbH. Zu einem späteren Zeitpunkt sollte sich der Anleger unmittelbar als Kommanditist in das Handelsregister eintragen lassen.

Für die Fondsgesellschaft ist eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018 geplant. Die Komplementärin kann maximal dreimal bestimmen, dass sich die Dauer um jeweils ein Jahr verlängert.

Marktsituation

Die Nachfrage nach Schiffahrtsleistungen und auch allen anderen Transportleistungen resultiert aus der wirtschaftlichen Aktivität der einzelnen Länder und vor allem aus deren Warenaustausch. Gleichzeitig ist die Schiffahrt eine der wesentlichen Voraussetzungen für internationalen, vor allem interkontinentalen Warenaustausch und damit wirtschaftlicher Entwicklung. Insgesamt stellt die Schiffahrt somit heute das bei weitem wichtigste Transportmittel im Langstreckenverkehr dar. Im interkontinentalen Verkehr dürften rund 95% der Waren auf dem Seeweg transportiert werden. Die Entwicklung des Weltseehandels verläuft langfristig betrachtet im Wesentlichen parallel zur Wirtschaftsentwicklung. Seit 1985 wurde ein durchschnittliches Wachstum von knapp 3,7% erzielt. Im Jahr 2007 belief sich das Gesamtvolumen des Weltseehandels schätzungsweise auf etwas über 8,1 Mrd. Tonnen. Mehr als 70% des weltweiten Seehandelsvolumens besteht aus Massengütern. Durch das stärkere Wachstum vor allem in den vergangenen fünf Jahren ist der Anteil des trockenen Massenguts mit gut 37% inzwischen höher als der der Flüssigladung. Der drittgrößte Block innerhalb der über See verschifften
Waren ist die containerisierte Ladung. Sie stellt inzwischen fast 16% des Gesamtvolumens und gewinnt stetig Anteile hinzu.

Investitionsvorhaben

Beschäftigung: Die von den jeweiligen Schiffsgesellschaften noch zu erwerbenden Seeschiffe können an unterschiedliche Charterer verchartert werden. In Charterverträgen wird u.a. die Art der Beschäftigung für die Seeschiffe vereinbart. Hierfür sind einerseits Beschäftigungen über Zeitcharter-Verträge geplant, so dass eine kontinuierliche Einkunftsquelle generiert werden kann. Andererseits können die Seeschiffe im Ergebnis auch an den wirtschaftlichen Vorteilen der Schiffspools partizipieren oder auf kurzfristiger Spot-Basis verchartert werden. Durch den Einsatz der Schiffe im Pool kann eine Risikostreuung erreicht werden. Spotmarkt-Beschäftigungen haben den Vorteil, dass sich hierdurch im historischen Vergleich höhere Erträge erwirtschafteten lassen als im Zeitchartermarkt.

Wirtschaftliche und steuerliche Rahmendaten

Einzahlung / Ausschüttung / Verkauf: Einzahlung des Eigenkapitals:
Die von den Anlegern jeweils gezeichneten Einlagen sind sofort zu 100% zuzüglich 5% Agio nach Aufforderung durch die Treuhänderin zu leisten. Die Platzierungsfrist wurde bis zum 31.12.2011 verlängert.

Die Mindestbeteiligungssumme beträgt EUR 10.000, höhere Beträge müssen durch 1.000 teilbar sein.

Auszahlungen an Anleger:
Die von den jeweiligen Schiffsgesellschaften an die Fondsgesellschaft ausgezahlten Liquiditätsüberschüsse sollen nach Bildung einer angemessenen Liquiditätsreserve grundsätzlich nicht in neue Seeschiffe investiert, sondern an die Kommanditisten ausgezahlt werden. Die Entnahme von Eigenkapital aus den Schiffsgesellschaften, das durch Fremdkapital auf Ebene der Schiffsgesellschaften ersetzt wird, kann hingegen in bestehende oder neue Schiffsgesellschaften reinvestiert werden.

Sofern die Anleger in der Beitrittserklärung nicht die Auszahlungen in USD gewählt haben, erfolgt die Auszahlung von Gewinnen und Liquiditätsüberschüssen an die Anleger grundsätzlich in EUR bezogen auf den tatsächlich eingezahlten Teil ihrer Kommanditeinlagen und berechnet ab dem Tag nach der jeweiligen Einzahlung.

Konkrete Prognosen über die Höhe der Auszahlungen sowie deren Zeitpunkt können nicht abgegeben werden, da diese von den Rückflüssen aus den noch nicht feststehenden Beteiligungen der Fondsgesellschaft an den Schiffsgesellschaften bzw. von der noch nicht getätigten Investition der bereits neu gegründeten Schiffsgesellschaft abhängen.

Gewinnvorab König & Cie.:
a) Bis zur Veräußerung der Seeschiffe erhält König & Cie. 25% der übersteigenden laufenden Erlöse. Diese entstehen, wenn die Fondsgesellschaft mit seiner Beteiligung bei der jeweiligen Schiffsgesellschaft mindestens 8% p.a. bezogen auf das jeweilige gebundene Kapital in der bisherigen Fondsgesellschaftslaufzeit erzielt hat.
b) Bei Veräußerung der Seeschiffe erhält König & Cie. auf Ebene der Schiffsgesellschaften einen Gewinnvorab in Höhe von 25% der Differenz zwischen dem Veräußerungserlös und dem gebundenen Kapital der Kommanditisten abzüglich 75% der bisher König & Cie. insgesamt zugewiesenen oder vorgetragenen laufenden Gewinnvorabansprüche.

Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption: Die Anleger erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Die Fondsgesellschaft wird Beteiligungen an Schiffsgesellschaften mit Gewinnermittlung nach § 5a EStG (so genannte Tonnagebesteuerung) begründen. Insoweit entfallen auf die Fondsgesellschaft lediglich Anteile an dem pauschal ermittelten Gewinn dieser Schiffsgesellschaften, die auf die Anleger quotal aufgeteilt werden und bei diesen zu einer geringen Steuerbelastung führen. Soweit die Fondsgesellschaft Zinseinkünfte erzielt, sind diese vom Anleger zusätzlich regulär zu versteuern. Gewinne aus der Veräußerung eines Anteils an der Fondsgesellschaft unterliegen nach heutiger Rechtslage keiner gesonderten Besteuerung, sofern alle Schiffsgesellschaften zur pauschalen Gewinnermittlung nach § 5a EStG optiert haben. Die geplanten Auszahlungen an die Anleger stellen steuerlich Entnahmen von Liquiditätsüberschüssen dar und führen bei den Anlegern zu keiner weiteren Besteuerung.

Finanzierung: Es ist beabsichtigt, ein Emissionskapital in Höhe von insgesamt bis zu EUR 150 Mio. zuzüglich 5% Agio einzuwerben; mindestens jedoch EUR 20.Mio. zuzüglich Agio.

Zur teilweisen Finanzierung der Anschaffungskosten der Schiffe ist geplant, dass die Schiffsgesellschaften zusätzlich Fremdmittel aufnehmen. Die Anschaffungskosten der Schiffe können zum Teil oder gänzlich durch Darlehen finanziert werden. Diese Darlehen können eventuell von den Schiffsgesellschaften bereits vor der Übernahme der Gesellschafteranteile durch die Fondsgesellschaft vertraglich vereinbart worden sein. Im Speziellen kann es sich hierbei um Darlehen für die Bauzeitfinanzierung, sofern es sich um Neubauten handelt, um Eigenkapitalzwischenfinanzierungsdarlehen und um langfristige Schiffshypothekendarlehen handeln. Da die Schiffskaufpreise bzw. -baupreise in der Regel in USD bezahlt werden, werden die Hypothekendarlehen bzw. Bauzeitdarlehen regelmäßig in USD valutiert. Diese Schiffshypothekendarlehen können auch zum Teil oder vollständig in anderen Währungen valutiert werden. Zudem sollen jeweils Betriebsmittelkreditlinien eingerichtet werden.

König & Cie. hat gegenüber der Fondsgesellschaft eine Platzierungsgarantie über ein Mindestemissionskapital von EUR 20 Mio. zuzüglich 5% Agio abgegeben. Diese Garantiesumme kann jederzeit einvernehmlich ein oder mehrmals bis auf maximal EUR 150 Mio. zuzüglich 5% Agio erhöht werden. Die Bonität von König & Cie. wird nach Auskunft der CREDITREFORM vom 16. August 2010 mit einem Bonitätsindex von 208beziffert (auf einer Skala von 100 = ausgezeichnete Bonität bis 600 = harte Negativmerkmale).

Wichtiger Hinweis
Die Informationen zu diesem Angebot beruhen auf den Angaben des Initiators und sind nicht von uns auf ihre Richtigkeit, Vollständigkeit und Plausibilität geprüft worden. Ausschließliche Beteiligungsgrundlage ist der jeweilige Emissionsprospekt.