
Anleger beteiligen sich mittelbar über die MVT Mittelrheinische Verwaltungs- und Treuhand GmbH, Mainz, als Treugeberin oder unmittelbar als Direktkommanditisten am Emissionskapital der Trend Capital GmbH & Co. Sonne Italiens KG mit Sitz in Mainz. Der wichtigste Tätigkeitsbereich der Fondsgesellschaft ist die Errichtung und der Betrieb eines 8 Megawatt großen Solarkraftwerks in Italien. Unternehmensgegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, das Halten, Verwalten und die Veräußerung von Beteiligungen an Gesellschaften jeglicher Art im In- und Ausland im eigenen Namen und für eigene Rechnung, insbesondere die Gründung und Beteiligung an einer Tochtergesellschaft in Italien mit dem Namen Trend Capital Energia Solare S.A.S. (Società in accomandita semplice) errichten. Ihre Rechtsform ähnelt einer deutschen Kommanditgesellschaft. Deren Gegenstand ist die Entwicklung, der Erwerb und der Betrieb eines Solarkraftwerkes. Der Gewinn der Firma wird durch den Verkauf des erzeugten Stroms erzielt. Errichtet wird das Solarkraftwerk auf einem bereits gepachteten Grundstück in der Nähe von Turin.
Die Gesellschaft beginnt am Tag der Eintragung ins Handelsregister und endet planmäßig zum 31.12.2029. Es besteht eine Verlängerungsmöglichkeit durch Gesellschafterbeschluss über diesen Zeitpunkt hinaus, wenn wirtschaftliche Umstände dies erfordern sollten. Der Gesellschaftsvertrag sieht für die Kapitalanleger ein Kündigungsrecht bis zum Ende des zehnten Betriebsjahres vor. Die Höhe des Abfindungsbetrags wird in erster Linie abhängig von der Wirtschaftlichkeit des Solarkraftwerks, dem Zinsniveau und der Nachfrage nach Kapitalanlagen im Bereich Erneuerbare Energien sein. Eine Ertragswertberechnung auf Basis der heutigen Kenntnisse wird auf eine Abfindungssumme von 90–100 % (ohne Agio) kalkuliert. Es steht dem Kapitalanleger des Fonds jederzeit frei, seinen Anteil unter Beachtung der gesellschaftsvertraglichen Regelungen zu veräußern. Die Trend Capital Vertriebsgesellschaft mbH wird den verkaufswilligen Kapitalanleger beim Verkauf unterstützen und den Kontakt zu ihr bekannten Kaufinteressenten vermitteln.
In Italien ist die Vergütung für durch Photovoltaikanlagen produzierten Strom gesetzlich geregelt. Ähnlich wie durch das Einspeisegesetz für Erneuerbare Energien in Deutschland wird in Italien durch das Dekret zum „Conto Energia II“ der regionale Energieversorger verpflichtet, über einen fest definierten Zeitraum, in diesem Fall für 20 Jahre, eine festgelegte Vergütung zu zahlen. Diese setzt sich aus einer festen Grundvergütung und einer Zusatzvergütung für den Erlös des Stromverkaufs an den örtlichen Netzbetreiber zusammen. Der vom Solarkraftwerk pro Jahr erzeugte Solarstrom beträgt etwa 12 Millionen Kilowattstunden. Für Solaranlagen, die im Jahr 2010 in Betrieb gehen, gilt eine Grundvergütung von EUR 0,346 pro erzeugte Kilowattstunde. Zusätzlich erhält die Betreibergesellschaft vom Netzbetreiber eine Mindestvergütung von 7,1 Eurocent (= Tarif bei Einspeisung in der Nacht) für jede erzeugte Kilowattstunde. Diese Mindestvergütung wird jährlich an die Inflation angepasst. Für die Projektgesellschaft wurden als Summe 41,82 Cent pro erzeugte Kilowattstunde an Vergütung prognostiziert. Das Projekt erfüllt die notwendigen Voraussetzungen, um den erzeugten Strom nach dem aktuellen italienischen Erneuerbare Energien Gesetz ins Stromnetz des örtlichen Energieversorgers einzuspeisen und zu einem festgelegten Preis vergütet zu bekommen.
Herausragende Merkmale: - Transparentes, börsen- und konjunkturunabhängiges Konzept
- Direktinvestment – kein Blindpoolfonds, Einflussfaktoren und Kosten sind besser zu erfassen und zu kalkulieren
- Solar-geographisch sehr gute Lage, Sonneneinstrahlung schwankt im 20-jährigen Mittel um 3%
- Erfahrener Anbieter
- Nachhaltig hohe und laufende Ausschüttungen bereits ab 2010
- Optimaler Standort direkt neben Umspannwerk, für das Anschlusskabel sind keine Dienstbarkeiten einzuholen
Einzahlung / Ausschüttung / Verkauf: Einzahlung:
Die Mindestbeteiligung beträgt EUR 5.000, höhere Beträge müssen durch 1.000 teilbar sein.
Ausschüttung:
Abhängig vom Zeitpunkt des Beitritts des Anlegers sind folgende Gesamtausschüttungen festgelegt:
- Bestandskunden der Trend Capital erhalten bei Beitritt und Einzahlung bis zum 30.08.2009 309,15%
- Early-Bird-Kunden, die bis zum 30.09.2009 beitreten und einzahlen erhalten 307,15%
- Frühbucher, die bis zum 30.11.2009 beitreten und einzahlen erhalten 305,15%
- Anleger, die ab dem 01.12.2009 beitreten, erhalten 300,15%
Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption: Die Fondsgesellschaft erzielt über die gesamte Laufzeit lediglich geringe steuerpflichtige Erträge. Es fällt über die gesamte Laufzeit keine Gewerbesteuer an, weil die gewerbesteuerpflichtigen Gewinne unter dem Freibetrag liegen. Aufgrund der Fondskonzeption fallen auch nur geringe auf die Anleger zu verteilende Gewinne an. Diese unterliegen dem individuellen Steuersatz. Die Haupteinkünfte der deutschen Fondsgesellschaft kommen von der italienischen Betreibergesellschaft. Durch das Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 erfolgte der Wegfall des Progressionsvorbehalts. Für Einkünfte, die wie im Falle der Trend Capital Sonne Italiens KG bereits in Italien versteuert wurden, entfällt der Progressionsvorbehalt.
Finanzierung: Das geplante Kommanditkapital der Fondsgesellschaft exklusiv 5% Agio beträgt EUR 10.403.000.
Darin sind von der Treuhandkommanditistin als Gründungsgesellschafterin EUR 1.000 enthalten. Die weitere Gründungsgesellschafterin Trend Capital Neue Energien GmbH, die als geschäftsführende Komplementärin in diesem Fonds fungiert, erbringt keine Kapitaleinlage. Mit Anrechnung des Agios in Höhe von EUR 520.100 ergeben sich EUR 10.923.100 als Gesamtkommanditkapital.
Die Nettoeinnahmen aus der angebotenen Vermögensanlage werden nicht für sonstige Zwecke genutzt. Die Nettoeinnahmen reichen für die Realisierung der Anlageziele und der Anlagepolitik nicht aus. Daher ist die Aufnahme von Fremdkapital in Höhe von 74% oder ca. EUR 29,6 Mio. auf der Ebene der Tochtergesellschaft erforderlich. Das Solarkraftwerk kostet betriebsfertig installiert inkl. aller Nebenkosten EUR 38,4 Mio. Davon werden EUR 8,75 Mio. durch das Eigenkapital der Tochtergesellschaft und ca. EUR 29,65 Mio. durch Bankdarlehen finanziert. Die Prognoserechnung geht von einer Finanzierung mit 5,75% Zinsen aus. Die Laufzeit der Kredite wurde mit 15 Jahren und einem tilgungsfreien ersten Jahr angenommen. Diese Annahmen sind für Kredite im Bereich großer Solarkraftwerke üblich.