
Der Anleger beteiligt sich mittelbar, also über eine Treuhandkommanditistin erfolgend, oder unmittelbar an einer gewerblich tätigen Personengesellschaft in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG.
Mit dem Pylon Performance Fonds I wurde ein geschlossener Fonds entwickelt, der die außerordentlichen Profitchancen eines breiten, renditestarken Portfolios aus Öl- und Gasquellen sowie Landrechten zur Öl- und Gasförderung im Süden und Mittleren Westen der USA deutschen Investoren ab einer Beteiligung von 10.000,00 US-Dollar (zuzüglich 5% Ausgabeaufschlag) zugänglich macht.
Die Beteiligung ist langfristig bis zum 31.12.2020, bei Verlängerung der Gesellschaft durch die Komplementärin bis längstens 31.12.2022, konzipiert. Eine vorzeitige Kündigung ist ausgeschlossen. Die Gesamtdauer der Gesellschaft ist somit auf höchstens 13 Jahre (2010 bis einschließlich 2022) zuzüglich des Rumpfgeschäftsjahrs 2009 beschränkt.
Die weltweiten Öl- und Gasvorräte sind begrenzt und nehmen schneller als bisher vermutet weiter ab. Dennoch steigt der Energiebedarf einer wachsenden Weltwirtschaft und Bevölkerung, insbesondere in China, Indien und vielen Schwellenländern. Wenn das Angebot die Nachfrage nicht mehr decken kann, ist davon auszugehen, dass sich Erdöl und Erdgas langfristig erheblich verteuern werden. So rechnet die aktuelle WEO-Studie der Internationalen Weltenergieagentur IEA vom November 2008 bereits in wenigen Jahren inflationsbereinigt wieder mit Barrelpreisen zwischen USD 100,00 und USD 120,00 und prognostiziert ein baldiges Ende des billigen Öls schon ab dem Kalenderjahr 2010. Die weltweite Erhöhung der Geldmenge und das starke Bevölkerungswachstum bei gleichzeitiger Verknappung der Rohstoffe lässt langfristig eine Rückkehr höherer Inflationsraten nach dem Überwinden der aktuell schwierigen Wirtschaftslage befürchten. Niedrige Erdöl- und Erdgaspreise könnten durch ausbleibende Investitionen in neue Vorkommen bereits heute den Grundstein für zukünftige Engpässe und höhere Energiekosten legen. Im Zuge der Bankenkrisen und von Rezessionsängsten, fallenden Aktien- und Anleihenkursen rücken sachwertorientierte, langfristige Anlagen wieder in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Hier bietet der Pylon Performance Fonds I beste Chancen, einem durch Inflation bedingten langfristigen Kapitalverzehr entgegenzuwirken.
Einzahlung / Ausschüttung / Verkauf: Einzahlung:
Die Anleger haben ihre Pflichteinlagen grundsätzlich in USD zu leisten. Auf ausdrücklichen Wunsch des Anlegers kann auch eine Einzahlung in EUR erfolgen. Hierbei kann es durch Wechselkursschwankungen
und Bankgebühren bei einer Einzahlung in EUR zu Differenzen zwischen dem USD-Zeichnungsbetrag zuzüglich Ausgabeaufschlag und dem tatsächlichen Einzahlungsbetrag in EUR kommen. Die Fondsgesellschaft trägt eine Rundungs- bzw. Einzahlungsdifferenz in Höhe von bis zu USD 15.
Die Mindestbeteiligung beträgt (exklusive Ausgabeaufschlag) USD 10.000.
Auszahlung:
Mit dem Pylon Performance Fonds I ist es gelungen, mit einem 4-Phasen-Konzept das US-amerikanische Operator-Modell im Sinne der deutschen Anleger zu interpretieren, ohne die Erfolgs chancen ein zu schränken. Höchste Priorität haben hierbei schnelle Auszahlungen an die Anleger in Höhe des ursprünglich eingesetzten Kapitals (ohne Ausgabeaufschlag) zu Beginn der Fondslaufzeit, danach geplante hohe Vorzugsausschüttungen in Höhe von 14% p.a. bezogen auf die vereinbarte Pflichteinlage – bei höheren Erträgen zusätzlich Sonderausschüttungen sowie eine teilweise Reinvestition der Erträge – und eine Beteiligung an den Schlusserlösen beim Verkauf der Quellen und Land Leases.
Im "Base Case" Szenario wird mit einer Gesamtausschüttung von ca. 276% gerechnet.
Auszahlungen sollen vierteljährlich als Vorabauszahlungen auf die jeweils vorhandene Liquidität erfolgen; erstmals voraussichtlich sechs Wochen nach dem zweiten Quartal 2010. Für das Kalenderjahr 2009 ist eine Bonusregelung für Frühzeichner vorgesehen.
Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption: Bei der Pylon Performance Fonds I GmbH & Co. KG handelt es sich um eine gewerblich tätige Personengesellschaft. Die Anleger gelten als Mitunternehmer, auch wenn die Beteiligung über die Treuhandkommanditistin gehalten wird. Nach dem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA) zwischen Deutschland und den USA erfolgt die Besteuerung dieser gewerblichen Einkünfte in den USA. In Deutschland unterliegen die Einkünfte dem Progressionsvorbehalt. Die Gesellschaft selbst unterliegt weder in den USA noch in Deutschland der Einkommensteuerpflicht, hat jedoch in beiden Staaten Erklärungspflichten. Die beteiligten Kommanditisten haben jährlich persönliche Steuererklärungen in den USA und Deutschland abzugeben. Die aus der Anlage der Liquiditätsreserve erzielten Zinserträge unterliegen der Besteuerung in Deutschland. Die Gewinne sind im Jahr der Entstehung zu versteuern. Der Zeitpunkt der Auszahlung der Gewinne oder die Reinvestition von Gewinnen hat keinen Einfluss auf die Besteuerung. Die Fondsgesellschaft übernimmt für die Anleger die Zahlung der US-amerikanischen Quellensteuer in Höhe des maximalen Einkommensteuersatzes von derzeit 35% des voraussichtlichen Netto-Jahresgewinns und führt diese direkt an die US-Steuerbehörden ab. Die Anbieter werden nicht die Zahlung von Steuern für Anleger übernehmen. Die Kosten für die steuerliche Betreuung in den USA und die Steuerklärungen in Deutschland hat der Anleger selbst zu tragen. Die Fondsgesellschaft arbeitet in den USA mit einer Steuerberatungsgesellschaft zusammen, und es besteht für die Anleger eine Rahmenvereinbarung zu attraktiven Konditionen. Die Abwicklung würde gegenüber dem Anleger in deutscher Sprache erfolgen.
Finanzierung: Das Kommanditkapital soll durch den Beitritt der Anleger gemeinsam mit der Pflichteinlage der Treuhandkommanditistin in Höhe von USD 2.000 auf bis zu USD 50 Mio. erhöht werden. Den Anlegern werden somit Beteiligungen in Höhe von insgesamt EUR 49.998.000 angeboten.
Die Initiatorengemeinschaft, bestehend aus der Cypress Gulf, LLC, der Schröder & Dietrich Anlageberatung GmbH & Co. KG sowie der AEE Aktiengesellschaft, hat ein schuld rechtliches Platzierungsversprechen gegenüber der Fondsgesellschaft abgegeben. Inhalt dieses Platzierungsversprechens ist es, dass die Initiatorengemeinschaft im Verhältnis 60% (Cypress Gulf, LLC = USD 1,8 Mio.) und jeweils 20% (Schröder & Dietrich Anlageberatung GmbH & Co. KG sowie AEE Aktiengesellschaft = jeweils USD 600.000) für einen etwaigen Differenzbetrag gegenüber der Emittentin einzustehen hat, sollten bis zum Ende der Platzierungsphase (spätestens 31.12.2010) nicht mindestens USD 3 Mio. an Pflichteinlagen durch Anleger bei der Fondsgesellschaft eingegangen sein.