
Die Anleger treten der Beteiligungsgesellschaft is solarinvestra FinowTower GmbH & Co. KG mittelbar über die Treuhänderin bei. Nach Schließung der Beteiligungsgesellschaft ist jeder Treugeber berechtigt, sich unmittelbar an der Beteiligungsgesellschaft als (Direkt-) Kommanditisten zu beteiligen.
Die Beteiligungsgesellschaft beabsichtigt auf einem gemieteten, rund 765.000 qm großen Grundstück südlich der Start- und Landebahn des ehemaligen Militärflughafens Eberswalde Finowfurt (Nähe Berlin) eine Photovoltaikanlage zu errichten, zu unterhalten und zu betreiben. Als Gesamtleistung der Photovoltaikanlage wird von 24.577 kWp ausgegangen. Zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung hat die Beteiligungsgesellschaft einen Vertrag über die Nutzungsüberlassung von Freiflächen sowie den Generalunternehmervertrag abgeschlossen.
Der Hauptteil des Solarkraftwerkes soll Anfang 2010 errichtet werden. Als Fertigstellungstermin und als Beginn der Stromeinspeisung wird der 15. Mai 2010 angenommen.
Der Anschaffungspreis pro KilowattPeak (kwp), Maßeinheit für die maximale Energieleistung von Photovoltaikanlagen, liegt bei EUR 2.287.
Nach dem Konzept wird davon ausgegangen, dass die Photovoltaikanlage zum Anfang des Jahres 2031 veräußert wird. Die Emittentin hat bereits einen Verkaufsvertrag zum 02. Januar 2031 mit der S2S Projekt- und Beteiligungsgesellschaft mbH geschlossen. Der Verkaufspreis liegt zwischen EUR 3 Mio. und EUR 4,5 Mio. und ist abhängig von den geleisteten Ausschüttungen an die Anleger.
Eine Kündigung durch den Anleger kann erstmals mit Wirkung zum 31. Dezember 2030 erfolgen.
Erneuerbare Energien stehen weltweit hoch im Kurs. Allein im Jahr 2008 betrug die neu installierte Leistung deutscher Solaranlagen mehr als 1.500 Megawattpeak (MWp). Dieser Markt ist einer der wichtigsten Wachstumsmotoren der deutschen Exportwirtschaft. Der Umsatz der deutschen Photovoltaikbranche hat sich im Zeitraum von 2003 bis 2007 mehr als verzehnfacht und die Branche bietet bereits jetzt 50.000 hochqualifizierten Arbeitnehmern eine zukunftssichere Beschäftigung. Einer Prognose des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. zufolge wird sich die Beschäftigtenzahl innerhalb der nächsten 10 Jahre auf über 200.000 Arbeitnehmer vervierfachen und damit überproportional positiv entwickeln.
Herausragende Merkmale: - Der Projektentwickler erhält seine Marge erst über die Laufzeit und zwar in nachrangiger Stellung zu der geplanten Ausschüttung an die Anleger. Sollten laufende Kosten höher als erwartet ausfallen, werden diese erst gegen die Marge des Projektentwicklers gerechnet.
- Ebenso entfallen die bei anderen Fonds bestehenden Erstellungsrisiken. Die Mittelfreigabe bei dem CH2 Solaris No. 1 erfolgt erst nach Fertigstellung des Projektes.
Einzahlung / Ausschüttung / Verkauf: Einzahlung:
Der Zeichnungsbetrag ist zu 100% zzgl. 5% Agio 14 Kalendertage nach Annahme der Beitrittserklärung und des Treuhandauftrages durch die Treuhänderin zur Zahlung fällig.
Die Mindestbeteiligung beträgt EUR 10.000.
Auszahlung:
7% p.a. steigend auf 30% p.a., durch einen Veräußerungserlös in Höhe von 26% bezogen auf das Eigenkapital ergeben sich Gesamtrückflüsse von 228,6%.
Geplant ist eine halbjährliche Zahlungsweise.
Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption: Aus der Beteiligung erzielt der Anleger als Mitunternehmer einer gewerblichen Personengesellschaft Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Das laufende Ergebnis wird im Rahmen der Gewinnermittlung nach Abzug der entsprechenden Aufwendungen gesondert und einheitlich festgestellt und dem Anleger mitgeteilt. Am Ende der Fondslaufzeit soll ein Veräußerungsgewinn erzielt werden, von den Anlegern ebenfalls zu versteuern ist.
Finanzierung: Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf EUR 61.127.450, diese werden mit EUR 11.550.000 (plus Agio), Eigenkapital und Fremdkapital in Höhe von EUR 49.000.000 finanziert. Die Fondsgesellschaft hat am am 28. Dezember 2010 mit einer großen deutschen Bank einen Vertrag über einen Darlehensrahmen geschlossen. Der Darlehensrahmenvertrag sieht eine Gewährung von 3 langfristigen Investitionsdarlehen vor.