
Die Anleger beteiligen sich als treugeberische Anleger an der Neunzehnte Maritim Invest Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Bei der Beteiligungsart handelt es sich um eine treugeberische Kommanditbeteiligung an der Beteiligungsgesellschaft.
Die Laufzeit von Maritim Invest XIX ist mit neun Jahren zzgl. drei Jahren Abwicklungszeitraum ab Vollinvestition geplant. Im Abwicklungszeitraum ist vorgesehen, die Schiffsbeteiligungen, die sich noch im Beteiligungsportfolio befinden, bestmöglich zu veräußern. Dafür stehen voraussichtlich verschiedene Maklergesellschaften wie z.B. die Deutsche Zweitmarkt AG, die Handelsplattformen der Emissionshäuser, private und institutionelle Käufer zur Verfügung. Eine Kündigung der Beteiligung durch den Anleger ist erstmalig zum 31. Dezember 2023 möglich.
Maritim Invest stuft die derzeitigen Marktentwicklungen als günstigen Investitionszeitpunkt für die Erzielung attraktiver Renditen am Schifffahrtsmarkt ein. Die Schifffahrt ist ein elementarer Bestandteil des Welthandels mit Rohstoffen, Gütern und Waren. Experten gehen davon aus, dass das Seehandelsvolumen weiterhin langfristig überproportional im Vergleich zum Wirtschafts- und Welthandelswachstum zunehmen wird. Durch die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft seit Mitte 2008 befinden sich die Schifffahrtsmärkte in einem zyklischen Abschwung. Dieser hat die Containerschifffahrt am stärksten getroffen. Dabei scheint inzwischen eine Bodenbildung erreicht zu sein. Daher ist es heute vorteilhaft, mit einem überzeugenden Beteiligungskonzept selektiv und bei günstigen Bewertungen investieren zu können.
Einzahlung / Ausschüttung / Verkauf: Einzahlung:
30% zzgl. 5% Agio: sofort nach Annahme und Aufforderung durch die Treuhänderin
35%: am 15. Dezember 2010
35%: am 15. März 2011
Die Mindestzeichnungssumme beträgt grundsätzlich EUR 20.000.
Auszahlung:
Die Beteiligungsgesellschaft beabsichtigt, Beteiligungen an Schiffsgesellschaften auf der Basis des von der Deutsche Fondsresearch GmbH betreuten Bewertungssystems mit der Zielvorgabe zu übernehmen, dass über die Fondslaufzeit eine Vermögensmehrung von durchschnittlich 6–8% p.a. erwartet werden kann. Erste Auszahlungen an die Anleger sind für das Jahr 2011 vorgesehen. Die Höhe der anfänglichen Auszahlungen ist vom Investitionsverlauf sowie von der wirtschaftlichen Entwicklung der erworbenen Beteiligungen abhängig. Auf Basis der Tonnagebesteuerung stehen den Auszahlungen nur geringe steuerliche Belastungen gegenüber. Die Anleger nehmen uneingeschränkt am zu erwartenden Aufschwung der Schifffahrt teil, Maritim Invest partizipiert nicht überproportional am Erfolg der Beteiligungsgesellschaft.
Anleger, die sofort nach Annahme und Aufforderung durch die Treuhänderin ihren gesamten Zeichnungsbetrag zzgl. Agio leisten, erhalten von der Beteiligungsgesellschaft eine Verzinsung des vorzeitig eingezahlten, nicht fälligen Zeichnungsbetrags („Frühzeichnerbonus”). Die Verzinsung erfolgt zeitanteilig jährlich in Höhe des dem 3-Monats-Euribor für den betreffenden Zeitraum entsprechenden Zinssatzes. Sie beginnt mit dem Ersten des Folgemonats nach Eingang der Zahlung. Die Auszahlung des Frühzeichnerbonus erfolgt zusammen mit der ersten Auszahlung der Beteiligungsgesellschaft.
Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption: Die steuerlichen Ergebnisse der Beteiligungsgesellschaft ergeben sich im Wesentlichen mittelbar aus den steuerlichen Ergebnissen der einzelnen Schiffsgesellschaften. Es ist vorgesehen, grundsätzlich Beteiligungen an Schiffsgesellschaften zu erwerben, die bereits zur Tonnagesteuer optiert haben. Unter der Voraussetzung des Fortbestandes der Tonnagesteuer kann daher über die gesamte Laufzeit der Beteiligung von niedrigen steuerlichen Ergebnissen ausgegangen werden. Bei der Veräußerung von Beteiligungen an Einschiffsgesellschaften fällt nach derzeitiger Rechtslage keine Besteuerung an. Die Verzinsung der vorzeitig eingezahlten Einlage ist durch den Anleger als Sonderbetriebseinnahme zu versteuern. Anleger von Maritim Invest XIX erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Die Anbieterin dieses Beteiligungsangebotes übernimmt nicht die Zahlung von Steuern für den Anleger.
Finanzierung: Auf Basis des Gesellschaftsvertrages kann das Eigenkapital von derzeit EUR 15.000 auf insgesamt bis zu EUR 50.000.000 erhöht werden. Dabei ist zunächst vorgesehen, das Eigenkapital auf bis zu EUR 25.000.000 zu erhöhen. Der Gesamtbetrag der angebotenen Beteiligungen beträgt daher EUR 24.985.000.