
Das vorliegende Angebot ermöglicht es Investoren, sich an der Fondsgesellschaft KSH Energy Fund II GmbH & Co. KG zu beteiligen. Der Anleger beteiligt sich entweder als direkter Kommanditist oder als Treugeber über die Treuhandkommanditistin Nortrust Vermögenstreuhand GmbH.
Die Fondsgesellschaft erwirbt Rechte zur Förderung von fossilen Brennstoffen, insbesondere Erdgas und Erdöl, so genannte Förderrechte, vor allem in Texas, Oklahoma und Louisiana, aber auch in anderen Bundesstaaten der USA. Die Fondsgesellschaft investiert in Regionen, die sich als überdurchschnittlich erfolgreiche Fördergebiete erwiesen haben. Durch die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten und ihre Kooperation mit erfolgreichen Unternehmen bietet die Fondsgesellschaft ihren Anlegern die Möglichkeit, mittelbar von der amerikanischen Erdöl- und Erdgasindustrie zu profitieren. Bei dem beschriebenen Angebot handelt es sich um einen „Blind-Pool“, d.h. es sind bisher weder Förderrechte erworben worden, noch sind verbindliche Rechte zum Erwerb von speziellen Förderrechten vereinbart.
Der Prognosezeitraum und die damit verbundene voraussichtliche Laufzeit der Fondsgesellschaft endet bis zum 31. Dezember 2016. Eine ordentliche Kündigung ist erstmalig ebenfalls ab diesem Zeitpunkt möglich. Es ist geplant, die Förderrechte am Ende der Laufzeit der Fondsgesellschaft zu verkaufen.
Im Juli 2008 erreichte der Erdölpreis an der New Yorker Börse ein historisches Hoch von USD 146,35 pro Barrel. Nicht allein Spekulationen waren verantwortlich für diese Entwicklung. Die Ursachen hierfür waren vielfältig: Krisenhafte Entwicklungen in wichtigen Fördernationen wie dem Iran, Irak und Nigeria setzten sich fort. Die Abnahme der Reservelagerstättenmenge führt bei ersten Anzeichen eines Lieferengpasses zu steigenden Preisen. Die Konsequenzen dieser Entwicklung bekommt der Verbraucher täglich durch die hohen Benzinpreise zu spüren, obwohl sich der Preis für Erdöl bis Anfang November 2008 wieder auf USD 69,27 beruhigt hatte. Spätestens seit der letzten Ölkrise der späten 70er Jahre, die durch ein Erdöl-Embargo der OPEC und den Beginn des Irankriegs ausgelöst wurde, ist der Weltwirtschaft bewusst, dass sie von Erdöl in erheblichem Maße abhängig ist. An dieser Abhängigkeit hat sich bis heute nichts geändert. Unabhängig von Bemühungen, insbesondere hier in Europa auf erneuerbare Energien auszuweichen, können weder Industrie noch Transportwirtschaft bis zum heutigen Tage ohne die fossilen Energieträger auskommen. Die rasant steigende und anhaltende Nachfrage, insbesondere aus Ländern wie China und Indien, sorgt zudem dafür, dass nach einer kurzen Phase der Beruhigung die Preisentwicklung weiter anhält und sich nach Meinung vieler Experten sogar noch zuspitzen wird. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich der Ölpreis mehr als vervierfacht, seit 1973 erhöhte sich der Rohölpreis um mehr als das Dreißigfache. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft gehen weltweit davon aus, dass auch in den kommenden Jahrzehnten ein weiterer Anstieg der Öl- und Gaspreise zu erwarten ist.
Während Erdgas noch vor wenigen Jahren als scheinbar überflüssiges Nebenprodukt der Erdölproduktion verbrannt wurde, entwickelt es sich nunmehr zu dessen wichtigster Alternative. Weltweit ist der Trend zu steigenden Erdgaspreisen festzustellen – mit zeitlicher Verzögerung zum Preisanstieg von Erdöl. Da der Erdgasmarkt sehr stark regional geprägt ist, leiten sich auch die Preise größtenteils von der regionalen Angebots- und Nachfragesituation ab. Es besteht also kein einheitlicher Weltmarkt für den Handel mit Erdgas. Dennoch lässt sich weltweit eine klare Aufwärtstendenz des Gaspreises erkennen. In den USA, Großbritannien oder auch Deutschland wird Erdgas zu aktuellen Tagespreisen gehandelt.
Einzahlung / Ausschüttung / Verkauf: Einzahlung:
100% zuzüglich 3% Agio 14 Tage nach Annahme des Beitrittsangebots. Die Gesellschafter haben ihre Einlage in USD zu leisten.
Die Mindestzeichnungssumme pro Anleger soll USD 15.000 betragen. Höhere Zeichnungsbeträge müssen ohne Rest durch 1.000 teilbar sein.
Die Ausschüttungen aus Produktionserträgen sollen ab Mitte 2009 grundsätzlich halbjährlich an die Anleger erfolgen. Die kumulierten Ausschüttungen über die Fondslaufzeit betragen gemäß einer Prognoserechnung 175%.
Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption: Die Fondsgesellschaft ist gewerblich tätig und erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Aufgrund der steuerlichen Transparenz der Fondsgesellschaft sind die Anleger in den USA beschränkt steuerpflichtig. Das steuerliche Ergebnis wird den Anlegern entsprechend zugewiesen und ist bei diesen steuerpflichtig. Während die Besteuerung grundsätzlich auf der Ebene des Gesellschafters erfolgt, erfolgt die Ermittlung und Qualifikation der Einkünfte auf Ebene der Fondsgesellschaft. Soweit die Einkünfte in einer nordamerikanischen Betriebsstätte aus erzielt werden, liegt das Besteuerungsrecht der Einkünfte gemäß Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den USA in den USA. Dort unterliegen sie der Einkommenbesteuerung auf Bundes-, Staaten- und kommunaler Ebene. Der Steuertarif auf Bundesebene beträgt zwischen 10% und 35%, je nach Höhe des zu versteuernden Einkommes. Der Anleger kann für das Jahr 2008 einen Freibetrag in Höhe von USD 3.500 in Anspruch nehmen. Der Betrag wird jährlich an den Lebenshaltungskostenindex angepasst. Neben der Bundeseinkommensteuer können die einzelnen Bundesstaaten eine Einkommensteuer erheben. Soweit die Bundesstaaten Einkommensteuer erheben, ist diese bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die Bundeseinkommensteuer abziehbar. Die steuerlichen Konsequenzen der Investitionsphase unterscheiden sich nicht von denen der Nutzungsphase. Die Bundestaaten erheben dabei Steuern von bis zu 6,65%.
In Deutschland sind die Einkünfte grundsätzlich steuerfrei. Sie sind allerdings bei der Ermittlung des Einkommensteuersatzes unter Progressionsvorbehalt zu stellen.
Finanzierung: Das Platzierungsvolumen (ohne Agio) der Fondsgesellschaft beträgt mindestens USD 10.875.000,00 und wird vollständig aus Eigenkapital finanziert. Eine Platzierungsgarantie besteht nicht.