
Das vorliegende Angebot ermöglicht es Anlegern, sich an der Fondsgesellschaft Maritim Equity Beteiligungsfonds III mbH & Co. KG zu beteiligen. Die Anleger beteiligen sich zunächst als treugeberische Kommanditisten an der Fondsgesellschaft. Jeder Anleger hat das Recht, sich selbst als (unmittelbar beteiligter) Kommanditist auf eigene Kosten im Handelsregister eintragen zu lassen.
Die Fondsgesellschaft wird über Schiffsgesellschaften überwiegend in mittlere und große Containerschiffe sowie zu einem geringeren Anteil in Massengut- und Tankschiffe investieren. Sie wird Anteile an bestehenden oder neu zu gründenden Schiffsgesellschaften mit der Zielvorgabe übernehmen, dass nach Abzug der Fondskosten Auszahlungen an die Anleger in Höhe von 6-8% p. a. erwartet werden können.
Maritim Equity Beteiligungsfonds III GmbH & Co. KG wird auf unbestimmte Zeit errichtet. Die Laufzeit ist mit 12 bis 15 Jahren ab Vollinvestition geplant. Eine ordentliche Kündigung der Beteiligung durch den Anleger ist erstmalig zum 31. Dezember 2024 möglich. Durch die sich etablierenden Zweitmärkte können Beteiligungen ggf. jedoch auch zu einem früheren Zeitpunkt veräußert werden.
Der Markt für Containerschiffe:
Aufgrund der abgeschwächten Wirtschaftsentwicklung und -aussichten haben sich auch die kurzfristigen Erwartungen für die Containerschifffahrt merklich eingetrübt. Die bislang bekannten Zahlen für 2008 deuten bereits auf eine deutliche Abschwächung des Wachstums hin. Nachdem im Vorjahr nach Vorliegen der Zahlen für rund 90% des Volumens durchschnittlich Zuwachsraten von annähernd 12% erzielt wurden, sind im Jahr 2008 in den ersten 8 Monaten nur knapp 9% realisiert worden. Entsprechend sind die Prognosen für das laufende Jahr im Bereich von rund 8% angesetzt. Einzelne schwächere Monate oder auch Jahre gefährden die Dynamik der Containerschifffahrt insgesamt und damit auch die aktuell vorliegenden langfristigen Prognosewerte allerdings nicht. Die Containerschifffahrt bleibt auch zukünftig der am dynamischsten wachsende Hauptschifffahrtsmarkt und die verfügbaren langfristigen Prognosen, die von einem durchschnittlichen Wachstum des Containerumschlags von 6 bis 6,5% p.a. bis 2020 ausgehen, sind nach wie vor als realistisch bzw. konservativ einzustufen.
Schiff: - überwiegende Investition als bevorrechtigtes Eigenkapital
- Beteiligung an einer Vielzahl von bestehenden oder neu
gegründeten Schiffsgesellschaften mit entsprechenden Diversifikationseffekten
- weitgehender Eigenkapitalfonds
- hohe Investitionsquote
- Eigenkapital ist im Moment der Investition bereits vorhanden
- Investition in einen historisch günstigen Markt
Einzahlung / Ausschüttung / Verkauf: Einzahlung:
30 % zzgl. 5% Agio 14 Tage nach Annahme und Aufforderung durch die Treuhänderin,
30% zum 14. Mai 2010,
40% zum 15. November 2010.
Die Mindestzeichnungssumme beträgt EUR 20.000. Abweichende höhere Beträge müssen stets durch 1.000 teilbar sein.
Die Anleger sind am Ergebnis, Vermögen und an den Auszahlungen der Maritim Equity Beteiligungsfonds III GmbH & Co. KG im Verhältnis ihrer Einlage zum Gesamtkapital beteiligt. Die Fondsgesellschaft wird ein Portfolio von Beteiligungen an Schifffahrtsgesellschaften zusammenstellen, das nach Abzug der Fondskosten durchschnittliche Auszahlungen in Höhe von 6-8% p. a., zzgl. Kapitalrückführung (ohne Agio), erwarten lässt. Zudem wird angestrebt, nach 12-15 Jahren einen Rückfluss in Höhe von 80-120% des investierten Eigenkapitals aus der Veräußerung zu erzielen. Die erste Auszahlung ist für das Jahr 2010 vorgesehen.
Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption: Die Anleger erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Die steuerlichen Ergebnisse der Fondsgesellschaft ergeben sich im Wesentlichen unmittelbar aus den steuerlichen Ergebnissen der einzelnen Schiffsgesellschaften. Vorgesehen ist, sich an Schiffsgesellschaften zu beteiligen, die zur Tonnagesteuer optieren. Im Gegensatz zu einem festverzinslichen Wertpapier bietet eine Schiffsbeteiligung dem Anleger die Möglichkeit, Ausschüttungen durch die sog. Tonnagesteuer mit einer nur geringen steuerlichen Belastung zu vereinnahmen. Der Tonnagegewinn wird anhand der Schiffsgröße (Nettoraumzahl) pauschal ermittelt und ist damit vom tatsächlichen Ergebnis und auch von der Ausschüttungshöhe unabhängig.
Finanzierung: Das Investitionsvolumen beträgt EUR 55 Mio. und wird nur durch Eigenkapital finanziert.