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MCT - Shipping Opportunity

Auf einen Blick

Emissionshaus
MCT
Platzierung
Rückabwicklung 

Materialanforderung

Kurzbeschreibung

Bei dem vorliegenden Fondskonzept handelt es sich um einen sogenannten Blind-Pool. Dies bedeutet, dass die zu erwerbenden Schiffe zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung noch nicht bekannt sind. Es ist geplant, dass die Gesellschaft entsprechend dem Platzierungsverlauf bei sich bietenden Gelegenheiten jeweils ein oder mehrere Seeschiffe erwirbt. Vor jeder Investition ist die Zustimmung eines unabhängigen Investitionsausschusses bestehend aus mindestens drei Mitgliedern, die nachweislich über langjährige Erfahrung in der Schifffahrt verfügen sowie die Freigabe der Mittel durch den Mittelfreigabekontrolleur zwingend notwendig. Der Investitionsfokus soll im Wesentlichen auf marktgängigen Containerschiffen in der Größenklasse von 1.000 bis 4.000 TEU sowie ggf. auch Bulkern und Produkten- und Chemikalientankern bis ca. 80.000 tdw (Panmax-Klasse) liegen. Aus Gründen der Haftung erfolgt der Ankauf der Schiffe jeweils über noch zu gründende 100%-ige Tochtergesellschaften der Fondsgesellschaft in der Rechtsform der GmbH & Co. KG. Die Tochtergesellschaften werden jeweils mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um neben dem Ankaufspreis der Seeschiffe inkl. Nebenkosten ihre jeweiligen Verwaltungskosten sowie alle laufenden Schiffsbetriebskosten in etwaigen beschäftigungslosen Liegezeiten bestreiten zu können. Hierfür wird ausschließlich Eigenkapital eingesetzt. Eine Fremdfinanzierung durch Schiffshypotheken ist nicht geplant. Die Schließung der Gesellschaft erfolgt spätestens zum 31. Dezember 2010, sofern die Geschäftsleitung der Gesellschaft nicht eine Verlängerung der Platzierungsphase um weitere maximal 12 Monate beschließt.
 

Die geplante Laufzeit nach Schließung des Fonds liegt bei vier bis acht Jahren. Grundsätzlich wird dieGesellschaft jedoch auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Gesellschafter können das Gesellschaftsverhältnis erstmals zum 31. Dezember 2018 ordentlich kündigen. Eine vorzeitige Beendigung der Gesellschaft durch Gesellschafterbeschluss ist jederzeit möglich.

Marktsituation

Die verschiedenen Schifffahrtsmärkte sind erfahrungsgemäß von unterschiedlich starken Schwankungen geprägt. Dies betrifft sowohl die jeweilige Höhe der Charterraten als auch das Preisniveau für Neubauten und Gebrauchtschiffe. Aktuell sind die Märkte aufgrund von Überkapazitäten in nahezu allen Teilbereichen stark rückläufig. Es wird allgemein erwartet, dass diese Situation bis weit in das Jahr 2010 hinein anhalten wird. Dies führt bei einem Großteil der weltweit fahrenden Flotte zu einer sehr schwierigen Beschäftigungssituation. Wenn Schiffe überhaupt verchartert werden können, müssen die Reedereien Abschlüsse auf einem vergleichsweise sehr niedrigen Niveau akzeptieren, eine Entwicklung, die die Schiffspreise ebenfalls deutlich fallen lässt und deren Ende momentan noch nicht absehbar ist. Aus dieser Situation ergibt sich die Chance, bei einem allgemein niedrigen Preisniveau Schiffe günstig erwerben und im Zuge einer Erholung und Normalisierung der Schifffahrtsmärkte höhere Veräußerungserlöse realisieren zu können.

Wirtschaftliche und steuerliche Rahmendaten

Einzahlung / Ausschüttung / Verkauf: Einzahlung:
Für die Einzahlung der Beteiligungssumme zzgl. Agio bestehen wahlweise zwei Möglichkeiten:
Die Einzahlung der insgesamt 105% kann entweder zu 20% zzgl. Agio sofort und zu weiteren 80% der Zeichnungssumme auf erstes Anfordern durch die Treuhänderin entsprechend dem Investitionsverlauf der Gesellschaft oder sofort zu 105% erfolgen.
Die Mindestbeteiligung beträgt 5.000 Euro zuzüglich 5% Agio. Höhere Beteiligungssummen müssen ohne Rest durch 1.000 teilbar sein.

Auszahlung:
Für den Zeitraum ab dem auf die Volleinzahlung von 105% folgenden Monatsersten bis zum Zeitpunkt der Schließung der Gesellschaft erhalten Anleger einen zusätzlichen Früheinzahlerbonus als Vorabgewinn in Höhe von 6% p.a. Voraussetzung hierfür ist, dass die Einzahlung bis spätestens zum 20. des Vormonats auf dem Treuhandkonto eingegangen ist.

Der Ertrag der MCT Shipping Opportunity GmbH & Co. KG resultiert während der Dauer der Beteiligungsgesellschaft aus Ausschüttungen aus den Tochtergesellschaften und Abschlusszahlungen bei Verkauf der Schiffe. Da bei Prospektaufstellung noch nicht feststeht, wann die Schiffe erworben werden, ob dies mit oder ohne Beschäftigung geschieht und wann sie zu welchem Preis wieder verkauft werden, ist eine verlässliche Prognose des Liquiditätsverlaufes der Gesellschaft nicht möglich. In der Beteiligungsgesellschaft entstehende Liquiditätsüberschüsse sollen grundsätzlich in der Gesellschaft verbleiben und dem Geschäftszweck dienen. Von der Beteiligungsgesellschaft nicht benötigte Liquidität steht für Auszahlungen an die Gesellschafter zur Verfügung. In der Gesamtbetrachtung wird ein durchschnittlicher Vermögenszuwachs von mehr als 10% p.a. angestrebt. Nachdem die Anleger Auszahlungen in Höhe Ihrer Nominaleinlage zzgl. Agio und zzgl. einer Vorzugsausschüttung von 10% p.a. erhalten haben, partizipiert die MCT Maritim Equity GmbH & Co. KG an darüber hinausgehenden Auszahlungen mit 30%.

Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption: Die Anleger beteiligen sich über die Treuhänderin an einer gewerblich geprägten Personengesellschaft in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG. Hierdurch erzielen sie gewerbliche Einkünfte. Voraussetzung für die Investition der Fondsgesellschaft in die jeweiligen Tochtergesellschaften ist der Ankauf und die Übernahme von Seeschiffen durch diese. Die Gewinnermittlung auf Ebene der Tochtergesellschaften erfolgt dabei unter Nutzung der Vergünstigungen der sogenannten Tonnagesteuer. Dieses pauschalierte Gewinnermittlungsverfahren führt über die gesamte Laufzeit der Beteiligung zu einem niedrigen steuerlichen Ergebnis in den Gesellschaften und damit zu einer sehr geringen steuerlichen Belastung auf Seiten der Anleger. Unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzeslage sind die Rückflüsse aus dem Verkauf der Schiffe für den Investor mit der Tonnagesteuer abgegolten.

Finanzierung: Das Fondsvolumen steht zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung noch nicht fest, angestrebt ist ein Eigenkapital von 60 Mio. Euro. Die Gründungsgesellschafter haben bereits Kommanditanteile in Höhe von 20.000 Euro gezeichnet. Eine Fremdfinanzierung durch Schiffshypotheken ist nicht vorgesehen.

Wichtiger Hinweis
Die Informationen zu diesem Angebot beruhen auf den Angaben des Initiators und sind nicht von uns auf ihre Richtigkeit, Vollständigkeit und Plausibilität geprüft worden. Ausschließliche Beteiligungsgrundlage ist der jeweilige Emissionsprospekt.